LEA-Podcast #25: Warum sich Unternehmen mit dem Thema Generationen beschäftigen sollten.

Das Kräfteverhältnis am Arbeitsmarkt hat sich dank demografischer Entwicklung und Fachkräftemangel gewandelt. Talentierter Nachwuchs sucht sich seinen Arbeitgeber aus und zieht schnell weiter, wenn ihm Arbeitsatmosphäre und Führungskultur nicht gefallen. Schlechte Erfahrungen werden über Kununu publik gemacht und wirken sich nachteilig aus im „War for young Talents“. Angesichts des Werbens um junge Talente fühlen sich ältere Beschäftigte degradiert, was die Zusammenarbeit erschweren kann. Konflikte zwischen den Generationen, mangelndes gegenseitiges Verständnis von Jung und Alt senken nachweisbar die Motivation und Produktivität von Teams, sie führen zu krankheitsbedingten Fehlzeiten und gelten als häufigste Gründe für eine Kündigung auf Arbeitnehmerseite. Im Gespräch mit Dr. Isabell Lütkehaus darüber, wie Generationenkonflikte entstehen und aufgelöst werden, wie Führungskräfte auf die Unterschiedlichkeiten der Generationen vorbereitet werden und wie Mitarbeiter von jung bis alt besser zusammenarbeiten lernen können.  

LEA Beraterin Dr. Isabell Lütkehaus arbeitet als Mediatorin (BM), Supervisorin und Coach (DGSv) mit Geschäftsführern, Vorständen, Gesellschaftern, Familien und Teams. Sie ist Ausbilderin für Mediation und Coaching sowie Trainerin für Kommunikation, Teamentwicklung, Verhandlung und Konfliktmanagement. Sie begleitet Führungskräfte bei der Integration neuer Mitarbeiter sowie der Weiterentwicklung älterer Kollegen und bietet interaktive Generationen-Workshops für Teams an. Im Mai 2020 erschien ihr Buch zur Zusammenarbeit der Generationen im Unternehmen: Straßer/Lütkehaus: Crossgenerational Intelligence, Haufe Verlag.