Folgen Sie unserem Podcast
Zuhören ist eine der wichtigsten Führungskompetenzen. Und gleichzeitig eine der schwierigsten. Nicht weil Führungskräfte es nicht wollen. Sondern weil der Geist dabei selten wirklich still ist.
Das Problem entsteht, wenn dieser Autopilot in Gesprächen läuft, in Meetings, in Führungssituationen. Wenn ich zuhöre, aber eigentlich schon formuliere. Wenn ich nicke, aber innerlich schon beim nächsten Punkt bin.
Und die Folge? Kommunikation, die an der Oberfläche bleibt.
Entscheidungen, die nicht das volle Potenzial des Raumes nutzen. Führung, die funktioniert, aber nicht wirklich verbindet.
Diese Episode stammt aus der Corona-Zeit. Damals hat Christina Grubendorfer mit Jan von Bibra Achenbach darüber gesprochen, was Achtsamkeit in Zeiten von Unsicherheit leisten kann. Wir haben uns die Episode kürzlich noch einmal angehört und festgestellt: Die Gedanken, die Jan dort teilt, sind heute genauso relevant wie damals. Vielleicht sogar noch mehr. Deshalb haben wir die stärksten Momente herausgeschnitten und daraus ein Glanzstück gemacht.
Jan ist Berater, Coach und seit über 15 Jahren tief in der Praxis der Achtsamkeit verwurzelt. Er hat Führungskräfte in Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitenden in achtsamer Kommunikation trainiert und bringt eine seltene Kombination mit: systemisches Denken trifft auf konkrete Praxis.
Was Jan in diesem Gespräch sagt, klingt einfach. Ist es aber nicht.
Er spricht darüber, dass Gedanken durch Achtsamkeitspraxis nicht verschwinden. Sie werden leiser. Und dass genau das der Hebel ist, den die meisten unterschätzen. Nicht Kontrolle. Sondern ein anderes Verhältnis zu dem, was im Kopf passiert.
Und er macht deutlich, was das für Organisationen bedeutet. Wenn Führungskräfte achtsamer kommunizieren, verändert sich nicht nur ihr Verhalten. Es verändert sich, was in der Organisation überhaupt möglich wird.