Was macht das – THE NEW INSTITUTE?

Hören Sie LEA Gründerin Christina Grubendorfer im Gespräch mit Christoph Gottschalk, dem Geschäftsführer des THE NEW INSTITUTE, über die Vision des THE NEW INSTITUTE als Fascilitator für den Wandel.

Im THE NEW INSTITUTE wird mit herausragenden Köpfen aus unterschiedlichen Branchen kooperativ an konkreten, lösungsorientierten Projekten gearbeitet.

THE NEW INSTITUTE (https://thenew.institute/de) bringt eine internationale Gemeinschaft von Denker:innen und Praktiker:innen zusammen: Menschen aus Wissenschaft, Kunst, Medien, Aktivismus, Wirtschaft und Politik, die Werte und Ziele des Instituts teilen. In Planung sind strategische Partnerschaften mit institutionellen Akteuren, die gemeinsam den gesellschaftlichen Wandel lösungsorientiert gestalten wollen. Die Arbeit verbindet Grundlagenforschung und experimentelle Ansätze, sie ist kollaborativ und interdisziplinär gestaltet.

Christoph Gottschalk verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Beratung von internationalen Führungskräften, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Kultur. Bis 2019 war er Partner und Leiter des Berliner Büros der Kommunikationsberatung Kekst CNC. Zuvor leitete er das Hamburger Büro von Russell Reynold Associates mit Schwerpunkt auf globalen, leitenden Mandaten in den Bereichen Non-Profit, Public Policy, Government Affairs und Medien. Von 2003 bis 2005 war er der deutsche Berater des französischen Premierministers und Mitglied seines Kabinetts in Matignon. Er studierte Politikwissenschaft und European Public Policy (MSc) in Berlin, London und Aix-en-Provence. Er ist Absolvent des „studium generale“ des Leibniz-Kollegs in Tübingen und zertifizierter systemischer Coach und Organisationsberater.

Mehr erfahren?!

Hier finden Sie THE NEW INSTIUTE: THE NEW INSTITUTE

Und hier noch ein spannender Artikel zu den Machern: Die Köpfe hinter THE NEW INSTITUTE

Zum im Podcast angesprochenen SWF Jahrestreffen können Sie sich hier anmelden

Sie möchten auch Systemiker:in werden? Wir empfehlen voller Überzeugung diese Ausbildungsreihe.

#becomebetter

Für Eilige: Einige Insights aus dem Podcast

Was möchte das gemeinnützige Unternehmen The New Institut erreichen?

Das New Institute möchte mit einem globalen und interdisziplinären Arbeitskollektiv -auf wissenschaftlicher Basis- Antworten für die ökonomische, ökologische und politische Systemkrise unserer Zeit erforschen und mit Hilfe von Künstler:innen, Aktivistinnen und Kommunikationsexpert:innen an die Öffentlichkeit kommunizieren. Anschließend werden konkrete Handlung- und Lösungsempfehlungen (z.B. mit Gesetzesentwürfen) an Entscheidungsträger weitergeben. „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem.“

Worum geht es wirklich?

„Wir streben einen Wandel, eine Verhaltensänderung auf zwei Ebenen an. Erstens auf der Ebene von Systemen (Systemik). Welche „Spielregeln“ beobachten wir und was sollte sich z.B. am Kapitalismus und der Demokratie ändern? Zweites auf der individuellen Ebene (the human condition). Was ist ein gutes Leben? Woran merke ich, dass ich auf einem guten Weg bin? Es geht darum diese zwei Ebenen zu beschreiben, zu untersuchen, die Paradoxien zu diskutieren, mit den Spannungen zu arbeiten und ein Zuwachs an Perspektiven zu schaffen, um auf dieser Grundlage dann ins Handeln zu kommen.

Wo steht Ihr jetzt gerade mit dem New Institut?

Wir sind ein Startup, das für die ersten 10 Jahre finanziell vom Gründer Erck Rickmers getragen wird. Wir streben viele Partnerschaften an und wandeln momentan neun klassizistische Häuser in Hamburg zu einem Begegnungsraum für Wissenschaftler:innen, Storyteller:innen, Filmemacher:innen, AI Expert:innen, Aktivist:innen u.v.m. um. An diesem Ort werden die besten Denker:innen der Welt zusammenkommen und über ein-Jahres Rhythmen miteinander leben und arbeiten. Das New Institut befindet sich momentan in einer großen Bewerbungs- und Ausschreibungsphase. Viele sogenannte Fellows werden angesprochen und eingeladen und die ersten Programme werden entwickelt, wie z.B. das Programm Ökonomische Transformation von Maja Göpel.

Was sollten die Menschen, die bei euch arbeiten und zum Teil auch leben gemeinsam haben?

Eine Haltung von Offenheit, Optimismus und Mut, in neuen Konstellationen, neue Antworten zu finden und in die Öffentlichkeit zu bringen. Wir haben Werte wie care, creativity and commitment definiert und stellen die Fähigkeit zum wahrhaftigen Zuhören als Voraussetzung für einen passenden fit. Unsere Räumlichkeiten fördern diese Werte u.a. mit Brechungen  – der Eintritt in ein Institut und dann das Vorfinden einer sehr wohnlichen Atmosphäre zum Beispiel. Außerdem wird das Konzept der Zufälligkeit in Begegnungen verstärkt, was wiederum völlig neue Möglichkeitsräume erschaffen kann.

Wen sprecht ihr an und wer sollte sich bei euch melden?

Menschen, die in ihrem Trackrecord gezeigt haben, dass sie „neu“ denken können, offen, mutig und in gewisser Weise exzellent sind, in dem was sie tun. „Change agents“ aus Wissenschaft, Kunst, Medien, Aktivismus, Politik und der Zivilgesellschaft, die ihre Komfortzone verlassen können und sich sagen „Wenn nicht jetzt, wann dann?“.