What the hack sind #workhacks? Und was richten sie an?

Wenn einem jemand sagt, was gut für einen selbst sein soll, dann gehen wir leicht mal in den Widerstand dazu. Schliesslich will man sich ja nicht bevormunden lassen. Wer in der Beratung arbeitet, kennt dieses Problem ganz gut… Lydia hat mit workhacks ein Prinzip daraus gemacht: Das Prinzip der Freiwilligkeit. Wie workhacks funktionieren und einen echten Anreiz und Mehrwert für Teams schaffen können, erzählt sie in unserer heutigen Podcast-Folge.

Das sagt Lydia über sich selbst:

Ich bin seit 16 Jahre selbstständige Organisationsentwicklerin. Davor 4 Jahr bei der Berliner Stadtreinigung in der Organisationsentwicklung. Davor Studium der Wirtschaftskommunikaiton in Berlin und davor habe ich bei der Bertelsmann AG in der Management Entwicklung gearbeitet. Nachdem ich die ersten 10 Jahre meiner Selbständigkeit mit der Beratung von Startups, Agenturen und kleineren Unternehmen verbracht habe, entwickelte ich 2016 die Idee, eine Marke für Veränderung aufzubauen. Die Idee von #workhacks wurde geboren. Eine Website wurde gebaut, ein Team gesucht und gefunden und dann wurde das workhacks-Buch geschrieben und im Haufe Verlag veröffentlicht: 

workhacks
Das workhacks-Buch hat sich bis heute 2.600 Mal verkauft.

Zuvor habe ich mit ausführlich mit der „neuen Arbeitswelt“ beschäftigt und mit drei weiteren Autoren das Buch „Management Y“ geschrieben, das im Campus Verlag erschien: 

Management Y, ein Buch von Ulf Brandes, Pascal Gemmer, Holger Koschek, Lydia Schültken – Campus Verlag
Management Y wurde über 10.000 Mal verkauft.

Seit dem Erscheinen des Titels workhacks bin ich sehr gefragt: als Speakerin, Autorin in Fachzeitschriften, Beraterin. Durch die Arbeit mit den entwickelten #workhacks und meinem Veränderungskonzept habe ich sehr viele Erfahrungen gesammelt, wie man die Zusammenarbeit und Kultur von Teams und Organisationen gezielt verändern kann. Das Besondere an dem Ansatz ist, dass ich eine ganz bestimmte Workshopreihe in mehr als 100 Teams bereits eingesetzt habe und somit durch diesen wiederholenden Charakter sehr viele Daten und Erkenntnisse gewonnen habe. So weiß ich ziemlich genau, was für eine Veränderung förderlich ist und was hinderlich. Das habe ich in allen Workshops wieder und wieder abgefragt und sogar eine externe Evaluatorin beauftragt, meinen Ansatz qualitativ zu überprüfen. Anders als andere Beraterin arbeite ich also immer mit dem gleichen Grundkonzept und habe eine dementsprechende Datenlage.